DLH-Patientenkongress 2025

…und 30. Geburtstag der DLH!

Unser Dachverband Deutsche Leukämie- & Lymphom-Hilfe e.V. (DLH) unterstützt Patienten mit Leukämien, Lymphomen und anderen hämatologischen Erkrankungen sowie ihre Angehörigen bereits seit 1995. Das ist ein Grund zum Feiern, und deshalb findet der diesjährige DLH-Patientenkongress vom 21.-22. Juni am Gründungsort in Köln statt. Es gibt wieder viele Workshops speziell zu den Erkrankungen, aber auch übergreifend zu Themen wie Bewegung und Sport, Patienten als Partner der Krebsforschung und Palliativmedizin. Nicht zuletzt wirft Prof. Dr. Wörmann einen spannenden Blick auf “30 Jahre Hämatologie – 1995-2025”.

Schauen Sie gern in das Programm und melden sich an. Wir freuen uns, Sie auf dem Kongress zu treffen!

 

Weitere Informationen finden Sie auch in der Pressemitteilung der DLH zum Patientenkongress

 

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Vitamin D bei der Chronischen Lymphatischen Leukämie

Vitamin D ist ein Nahrungsergänzungsmittel, das immer wieder in aller Munde ist. Der Körper stellt es zwar selbst her, braucht aber dafür die Sonne – deshalb muss es gerade in den Wintermonaten bei einigen Menschen als Tablette oder Kapsel gegeben (supplementiert) werden. Doch hat es vielleicht nicht nur positive Wirkungen auf die generelle Gesundheit, sondern spezifische Effekte auf Menschen mit Chronischer Lymphatischer Leukämie (CLL). Diese Hypothese kam daher, dass in der Vergangenheit bereits häufiger Zusammenhänge zwischen einem niedrigen Vitamin-D-Spiegel und einer schlechteren Prognose hämato-onkologischer Erkrankungen gezeigt werden konnten.

Um dies zu überprüfen, wurde eine retrospektive Studie in Israel durchgeführt. Retrospektiv bedeutet, dass man keine neuen Daten aktiv gesammelt hat, sondern dass man bereits „zufällig“ bestehende Daten analysiert hat. Es wurden 3.474 Patientendaten ausgewertet, wobei 931 Patienten (26,8 %) über mindestens 6 Monate lang ein Vitamin-D-Präparat erhielten. Alle Patienten befanden sich im Watch&Wait-Stadium – sie wurden also noch nicht behandelt, sondern nur regelmäßig untersucht. Begutachtet wurden vor allem die Zeit von der Diagnose bis zur ersten Behandlung und das behandlungsfreie Überleben. Dabei hat man auch verschiedene Störfaktoren betrachtet und eine Vergleichsanalyse mit Vitamin C durchgeführt, welches im Gegensatz zu Vitamin D keine besseren Ergebnisse brachte.

Die Ergänzung mit Vitamin D führte sowohl zu einer statistisch signifikanten längeren Zeit von der Diagnose bis zu der Behandlung bei den jungen Patienten als auch zu einem längeren behandlungsfreien Überleben aller Altersgruppen. Personen, die das Vitamin nicht einnahmen, hatten ein medianes behandlungsfreies Überleben von 84 Monaten, während Patienten mit den Nahrungsergänzungsmitteln im Median 169 Monate schafften. Dabei zeigten natürliche Supplemente eine bessere Wirkung als synthetische Analoga.

Obwohl eine prospektive Studie, also eine Studie, bei der aktiv neue Daten gesammelt werden, notwendig ist, um diese Ergebnisse zu bestätigen, lässt sich trotzdem eine Sache schlussfolgern: Es lohnt sich, seine Vitamin-D-Spiegel untersuchen zu lassen und bei einem Mangel zu supplementieren 🙂

Hier geht es zu der Studie

Für mehr spannende Themen: Unser Artikel zu dem Mikrobiom

Lydia Möws

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Welt-CML-Tag – die Patienteninformationsveranstaltung 2023

Am 22.09.2023 war es wieder so weit: der Welt-CML-Tag und mit ihm wurde eine gelungene Patienteninformationsveranstaltung des Tumorzentrums Berlin e.V. in der Charité ausgetragen. Von 16:30 bis 18:30 war der Raum mit Betroffenen, Experten und vielen leckeren Snacks und Getränken optimal gefüllt.

Zu Beginn sprach Prof. Dr. Philipp le Coutre READ MORE

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