29. DLH-Patientenkongress in Bad Wildungen

Eingang zum DLH-Patientenkongress 2026 im Maritim Hotel Bad Wildungen. © Curt Wehrmann

„Nun fühle ich mich mit meiner Diagnose nicht mehr so allein“

 

„Ich konnte mich erstmals mit anderen Betroffenen austauschen. Nun fühle ich mich mit meiner Diagnose nicht mehr so allein.“

Diese Rückmeldung einer Besucherin mit Follikulärem Lymphom bringt vielleicht am besten auf den Punkt, was den diesjährigen 29. DLH-Patientenkongress “Leukämien und Lymphome” in Bad Wildungen so besonders gemacht hat. Vom 4. bis 5. Juli 2026 kamen mehr als 270 Betroffene, Angehörige und Interessierte zusammen, um sich zu informieren, Fragen zu stellen, Erfahrungen zu teilen und miteinander ins Gespräch zu kommen.

Der Kongress der Deutschen Leukämie- & Lymphom-Hilfe fand in Zusammenarbeit mit dem Universitätsklinikum Gießen und Marburg statt. Gemeinsam mit zahlreichen Expertinnen und Experten entstand ein abwechslungsreiches Programm, das sowohl aktuelle medizinische Entwicklungen als auch viele Themen aus dem Alltag von Menschen mit einer hämatologisch-onkologischen Erkrankung aufgriff.

Eröffnet wurde der Kongress von Prof. Dr. Andreas Burchert, dem wissenschaftlichen Leiter des Kongresses und Direktor der Klinik für Hämatologie, Onkologie und Immunologie der Universitätsklinik Marburg. In seinem Vortrag „Wie funktioniert eigentlich …? Die Entstehung einer Leukämie“ erklärte er anschaulich, welche Vorgänge bei der Entstehung einer Leukämie eine Rolle spielen, was hinter den Veränderungen der Leukämiezellen steckt und an welchen Stellen verschiedene Therapien ansetzen können. Gerade für Betroffene, die nach einer Diagnose mit vielen neuen Begriffen, Untersuchungen und Therapieentscheidungen konfrontiert sind, bot der Vortrag die Möglichkeit, die Erkrankung einmal von Grund auf besser zu verstehen.READ MORE

Statisten für Videodreh gesucht

Für den Patiententag Hämatologie möchten wir ein kurzes Informationsvideo zur Funktionsweise des Komplementsystems mit Prof. Schmidt von der Uniklinik Ulm erstellen. Dafür suchen wir noch Statistinnen und Statisten, die uns bei den Aufnahmen unterstützen möchten.

Der Dreh findet am Freitag, 21. August ab 15 Uhr zentral in Berlin statt. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Wenn Sie Zeit und Interesse haben, freuen wir uns über Ihre Nachricht per E-Mail.

Studie: Erwartungen an Gespräche über das Lebensende

Eine schwerkranke Person unterhält sich mit den Angehörigen

 

Studie zu Erwartungen an Gespräche über das Lebensende – Teilnehmende gesucht 

Gespräche über das Lebensende, Tod und Sterben gehören zu den Themen, über die in unserer Gesellschaft häufig nur selten gesprochen wird. Doch warum fällt es vielen Menschen schwer, diese Gespräche zu beginnen oder darüber zu sprechen?

Ein Forschungsteam der Philipps-Universität Marburg beschäftigt sich in einer aktuellen Studie mit der Frage, welche Erwartungen Angehörige und nahestehende Personen an Gespräche über das Lebensende haben und welche Gründe dazu führen können, dass solche Gespräche stattfinden oder ausbleiben. Die Forschung untersucht dabei unter anderem, welche Gedanken, Sorgen oder Hoffnungen mit diesen Gesprächen verbunden sind.

Für die Studie werden Angehörige sowie Freunde von schwer erkrankten Menschen gesucht. Voraussetzung ist, dass die pflegebedürftige Situation noch nicht eingetreten ist.

Mit Ihrer Teilnahme können Sie dazu beitragen, besser zu verstehen, wie Menschen bei diesen herausfordernden Gesprächen unterstützt werden können.

Weitere Informationen finden Sie im Studienflyer.

EHA 2026: Aktuelle Erkenntnisse

Logo des EHA Kongress 2026 in Stockholm

 

EHA2026: Aktuelle Erkenntnisse verständlich aufbereitet

Vom 11. bis 14. Juni 2026 fand der Kongress der European Hematology Association (EHA) in Stockholm statt. Als eine der weltweit größten Fachveranstaltungen für Hämatologie kamen Ärzt:innen, Forschende und Expert:innen aus der Gesundheitsbranche zusammen, um die neuesten wissenschaftlichen und klinischen Erkenntnisse zur Erforschung und Behandlung von Blutkrebserkrankungen zu präsentieren und zu diskutieren.

Damit diese aktuellen Entwicklungen auch für Patienten und Interessierte verständlich zugänglich sind, bereitet patients today die wichtigsten Kongressinhalte in leicht verständlicher Sprache auf. Experten ordnen die vorgestellten Studien ein, erläutern deren Bedeutung für die Praxis und geben einen verständlichen Überblick über die wichtigsten Neuerungen.

Folgende Themen stehen im Fokus:

  • Akute Myeloische Leukämie (AML)
  • Chronische Lymphatische Leukämie (CLL)
  • Multiples Myelom (MM)

 

Werfen Sie hier einen Blick auf die Übersicht aller Beiträge. Alle weiteren Informationen zum Angebot finden Sie im Flyer.

LaGeSo: Technischer Fehler bei Online-Anträgen

Logo des Landesamt für Gesundheit und Soziales Berlin

Hinweis zum Online-Antrag auf Schwerbehinderung

Wir möchten auf eine wichtige Mitteilung des Landesamts für Gesundheit und Soziales (LAGeSo) Berlin aufmerksam machen.

Bei Online-Anträgen auf Feststellung einer Schwerbehinderung, die zwischen dem 28. Januar und dem 28. April 2026 über das ServicePortal eingereicht wurden, ist es aufgrund eines technischen Fehlers in Einzelfällen dazu gekommen, dass Anträge nicht verarbeitet wurden und verloren gegangen sind.

Falls Sie in diesem Zeitraum einen Online-Antrag gestellt haben, prüfen Sie bitte, ob Sie innerhalb von vier Wochen eine postalische Eingangsbestätigung erhalten haben.

Sollten Sie keine Eingangsbestätigung bekommen haben, wenden Sie sich bitte an das LAGeSo unter infoservice@lageso.berlin.de. Dort wird geprüft, ob Ihr Antrag vorliegt. Sollte dies nicht der Fall sein, muss der Antrag erneut eingereicht werden. Das LAGeSo empfiehlt hierfür den Papierantrag auf Feststellung einer Behinderung nach § 152 SGB IX.

Wir möchten Sie mit diesem Hinweis dabei unterstützen, mögliche Verzögerungen zu vermeiden. Vielleicht kennen Sie auch andere Betroffene, für die diese Information hilfreich sein könnte, dann geben Sie sie gerne weiter.