Statisten für Videodreh gesucht

Für den Patiententag Hämatologie möchten wir ein kurzes Informationsvideo zur Funktionsweise des Komplementsystems mit Prof. Schmidt von der Uniklinik Ulm erstellen. Dafür suchen wir noch Statistinnen und Statisten, die uns bei den Aufnahmen unterstützen möchten.

Der Dreh findet am Freitag, 21. August ab 15 Uhr zentral in Berlin statt. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Wenn Sie Zeit und Interesse haben, freuen wir uns über Ihre Nachricht per E-Mail.

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LaGeSo: Technischer Fehler bei Online-Anträgen

Logo des Landesamt für Gesundheit und Soziales Berlin

Hinweis zum Online-Antrag auf Schwerbehinderung

Wir möchten auf eine wichtige Mitteilung des Landesamts für Gesundheit und Soziales (LAGeSo) Berlin aufmerksam machen.

Bei Online-Anträgen auf Feststellung einer Schwerbehinderung, die zwischen dem 28. Januar und dem 28. April 2026 über das ServicePortal eingereicht wurden, ist es aufgrund eines technischen Fehlers in Einzelfällen dazu gekommen, dass Anträge nicht verarbeitet wurden und verloren gegangen sind.

Falls Sie in diesem Zeitraum einen Online-Antrag gestellt haben, prüfen Sie bitte, ob Sie innerhalb von vier Wochen eine postalische Eingangsbestätigung erhalten haben.

Sollten Sie keine Eingangsbestätigung bekommen haben, wenden Sie sich bitte an das LAGeSo unter infoservice@lageso.berlin.de. Dort wird geprüft, ob Ihr Antrag vorliegt. Sollte dies nicht der Fall sein, muss der Antrag erneut eingereicht werden. Das LAGeSo empfiehlt hierfür den Papierantrag auf Feststellung einer Behinderung nach § 152 SGB IX.

Wir möchten Sie mit diesem Hinweis dabei unterstützen, mögliche Verzögerungen zu vermeiden. Vielleicht kennen Sie auch andere Betroffene, für die diese Information hilfreich sein könnte, dann geben Sie sie gerne weiter.

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Eine Patientenperspektive zur CAR-T-Zelltherapie

Ausschnitt aus dem Interview zwischen Dr. Thorsten Pisch und Rainer Göbel

 

Die erste CAR-T-Zelltherapie ist 2010 verabreicht worden, bis zur Zulassung in Europa dauerte es dann noch 8 Jahre. Mittlerweile wird sie für diverse Erkrankungen eingesetzt, z.B. Akute Lymphatische Leukämie, Diffus großzelliges B-Zell-Lymphom, Follikuläres Lymphom, Multiples Myelom, und weitere werden erforscht.

Mit unserem 1. Vorsitzenden Rainer Göbel ist von einem der CAR-T-Zell-Hersteller ein Interview aufgenommen worden, um die unverzichtbare Perspektive von Patienten in den Prozess neuer Therapien miteinfließen zu lassen. Ein Teil des Interviews beinhaltete, welche konkreten Bedürfnisse aus Sicht der Patientenvertretung stärker berücksichtigt werden sollten: die möglichst lange Remission, die Verbesserung des Nebenwirkungsmanagement und die genaue Bestimmung von Prognosefaktoren, also wie der einzelne Patient auf die Verabreichung der CAR-T-Zelltherapie vermutlich reagieren wird.

Auch wären zuverlässige, gesammelte, anonyme Daten in einem überregionalen Register, welches für alle zugänglich ist, als wichtiger Fortschritt in der gerechten Versorgung notwendig.

Weiter wird in dem Interview darauf eingegangen, wie gemeinsame Projekte zwischen der pharmazeutischen Industrie und der Selbsthilfe aussehen könnten und wie das Feld der personalisierten Therapien immer weiter wächst.

Wir hoffen, dass wir Ihr Interesse für dieses Themenfeld wecken konnten und Sie sich mit uns kritisch und engagiert mit dem Thema auseinandersetzen.

Hier geht es zu dem Video.

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Vitamin D bei der Chronischen Lymphatischen Leukämie

Vitamin D ist ein Nahrungsergänzungsmittel, das immer wieder in aller Munde ist. Der Körper stellt es zwar selbst her, braucht aber dafür die Sonne – deshalb muss es gerade in den Wintermonaten bei einigen Menschen als Tablette oder Kapsel gegeben (supplementiert) werden. Doch hat es vielleicht nicht nur positive Wirkungen auf die generelle Gesundheit, sondern spezifische Effekte auf Menschen mit Chronischer Lymphatischer Leukämie (CLL). Diese Hypothese kam daher, dass in der Vergangenheit bereits häufiger Zusammenhänge zwischen einem niedrigen Vitamin-D-Spiegel und einer schlechteren Prognose hämato-onkologischer Erkrankungen gezeigt werden konnten.

Um dies zu überprüfen, wurde eine retrospektive Studie in Israel durchgeführt. Retrospektiv bedeutet, dass man keine neuen Daten aktiv gesammelt hat, sondern dass man bereits „zufällig“ bestehende Daten analysiert hat. Es wurden 3.474 Patientendaten ausgewertet, wobei 931 Patienten (26,8 %) über mindestens 6 Monate lang ein Vitamin-D-Präparat erhielten. Alle Patienten befanden sich im Watch&Wait-Stadium – sie wurden also noch nicht behandelt, sondern nur regelmäßig untersucht. Begutachtet wurden vor allem die Zeit von der Diagnose bis zur ersten Behandlung und das behandlungsfreie Überleben. Dabei hat man auch verschiedene Störfaktoren betrachtet und eine Vergleichsanalyse mit Vitamin C durchgeführt, welches im Gegensatz zu Vitamin D keine besseren Ergebnisse brachte.

Die Ergänzung mit Vitamin D führte sowohl zu einer statistisch signifikanten längeren Zeit von der Diagnose bis zu der Behandlung bei den jungen Patienten als auch zu einem längeren behandlungsfreien Überleben aller Altersgruppen. Personen, die das Vitamin nicht einnahmen, hatten ein medianes behandlungsfreies Überleben von 84 Monaten, während Patienten mit den Nahrungsergänzungsmitteln im Median 169 Monate schafften. Dabei zeigten natürliche Supplemente eine bessere Wirkung als synthetische Analoga.

Obwohl eine prospektive Studie, also eine Studie, bei der aktiv neue Daten gesammelt werden, notwendig ist, um diese Ergebnisse zu bestätigen, lässt sich trotzdem eine Sache schlussfolgern: Es lohnt sich, seine Vitamin-D-Spiegel untersuchen zu lassen und bei einem Mangel zu supplementieren 🙂

Hier geht es zu der Studie

Für mehr spannende Themen: Unser Artikel zu dem Mikrobiom

Lydia Möws

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